Die Datenrevolution am Nachthimmel

Die HITS-Forschungsgruppe „Astroinformatik“ unter der Leitung von Kai Polsterer hilft Astronomen, die rasch wachsende Datenmenge mit Methoden aus der Informatik besser zu analysieren. Hierzu benutzen die Wissenschaftler unter anderem Verfahren der Künstlichen Intelligenz und entwickeln neue Methoden, die in Großprojekten wie LOFAR und SKA zum Einsatz kommen. Außerdem organisierte die Gruppe in diesem Jahr die internationale „Astroinformatics“ Konferenz, die erstmals in Deutschland stattfand.

ESCAPE: Europäisches Projekt für Datenmanagement in der Astronomie geht an den Start

Anfang 2019 startet eins der größten Projekte im Bereich Datenmanagement in der Astronomie. Unter dem Akronym „European Science Cluster for Astronomy & Particle physics ESFRI research infrastructures” (auf Deutsch „Der europäische Wissenschaftsverbund für Astronomie und Teilchenphysik ESFRI-Forschungsinfrastrukturen“) haben sich insgesamt über 30 europäische Partner zusammengeschlossen, um sich gemeinsam den Herausforderungen in der datenintensiven Forschung anzunehmen. Das Projekt befasst sich unter anderem mit der Umsetzung einer Open Science Cloud sowie Verarbeitungsmethoden zur Verarbeitung großer Datenmengen in der Astronomie.

Wie ein Alien in der Fliegenpuppe

Parasitisch lebende Wespen gab es schon vor vielen Millionen Jahren: Forscher verschiedener Fachrichtungen haben jetzt erstmals definitiv fossile Parasiten in ihren Wirten nachgewiesen. Sie untersuchten Fliegenpuppen aus alten Sammlungen mit ultraschneller Röntgenbildgebung. Dabei belegten sie 55 Parasitierungsereignisse und beschrieben vier bisher unbekannte ausgestorbene Wespenarten. Die Federführung des Projekts lag beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Forscher des HITS und der Universität Heidelberg steuerten die mathematischen Algorithmen und die Software für die digitale Rekonstruktion bei. Die Publikation ist im Fachjournal Nature Communications erschienen.

Kerstin Hoppenhaus ist „Journalist in Residence“ am HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) bietet Wissenschaftsjournalisten die Möglichkeit, durch einen längeren Aufenthalt mehr über rechnergestützte, datengetriebene Forschung zu erfahren. Kandidaten aus sechs Kontinenten hatten sich für das Jahr 2018 beworben, die Jury wählte Kerstin Hoppenhaus (Berlin, Deutschland) aus. Die preisgekrönte Journalistin will ihren Aufenthalt dazu nutzen, neue Medienformate zu entwickeln, die die…

Zum Abschied eine Auszeichnung

Volker Springel, Leiter der Gruppe Theoretische Astrophysik am HITS, wechselte jetzt als Direktor ans Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) in Garching. Zum Abschied wurde er als „HITS Fellow“ geehrt. Nach mehr als acht Jahren hat Prof. Volker Springel, Leiter der Forschungsgruppe „Theoretische Astrophysik“, das HITS und die Universität Heidelberg verlassen. Er tritt heute eine Stelle als…

Spitzenforschung mit Software und Computern

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) öffnet am Samstag, 7. Juli 2018, von 11 bis 17 Uhr seine Türen im Schloss-Wolfsbrunnenweg 35 für alle Interessierten, die dieses Forschungsinstitut hautnah erleben wollen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Angeboten für die ganze Familie – von allgemeinverständlichen Vorträgen und Präsentationen über spannende Mitmachangebote bis hin zum „galaktischen“ Kinderschminken.