Metabolische Signalwege als neues Konzept für die Risikoabschätzung bei Brustkrebs

Das HITS ist Partner des internationalen Forschungskonsortiums “MESI-STRAT”, das die Wechselwirkungen im Stoffwechsel von Brustkrebszellen und onkogenen Signalwegen mithilfe der Systemmedizin untersucht. Dem Konsortium wurden dazu von der Europäischen Union rund 6 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellt. Hauptziel des Fünfjahresprojekts ist die Entwicklung neuer Modelle zur wissensbasierten Stratifizierung von Patientinnen in Untergruppen für gezielte Interventionsmaßnahmen. Die Gruppe “Scientific Databases and Visualization” (SDBV) am HITS betreut die Plattform “Modell- und Datenmanagement“ des Projekts.

Kostenlose Open-Source-Materialien des ESO Supernova Planetariums & Besucherzentrums

Seit seiner Eröffnung im April 2018 hat das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum die Wunder des Universums mit mehr als 55.000 Besuchern geteilt und die Aufmerksamkeit des Publikums aus aller Welt auf sich gezogen. Die umfangreiche Sammlung hochauflösender Bilder, atemberaubender Videos, erläuternder Texte und Planetariumsressourcen sowie eine digitale Version der hochmodernen astronomischen Ausstellung der ESO Supernova sind nun online frei zugänglich.

ESCAPE: Europäisches Projekt für Datenmanagement in der Astronomie geht an den Start

Anfang 2019 startet eins der größten Projekte im Bereich Datenmanagement in der Astronomie. Unter dem Akronym „European Science Cluster for Astronomy & Particle physics ESFRI research infrastructures” (auf Deutsch „Der europäische Wissenschaftsverbund für Astronomie und Teilchenphysik ESFRI-Forschungsinfrastrukturen“) haben sich insgesamt über 30 europäische Partner zusammengeschlossen, um sich gemeinsam den Herausforderungen in der datenintensiven Forschung anzunehmen. Das Projekt befasst sich unter anderem mit der Umsetzung einer Open Science Cloud sowie Verarbeitungsmethoden zur Verarbeitung großer Datenmengen in der Astronomie.

Wie ein Alien in der Fliegenpuppe

Parasitisch lebende Wespen gab es schon vor vielen Millionen Jahren: Forscher verschiedener Fachrichtungen haben jetzt erstmals definitiv fossile Parasiten in ihren Wirten nachgewiesen. Sie untersuchten Fliegenpuppen aus alten Sammlungen mit ultraschneller Röntgenbildgebung. Dabei belegten sie 55 Parasitierungsereignisse und beschrieben vier bisher unbekannte ausgestorbene Wespenarten. Die Federführung des Projekts lag beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Forscher des HITS und der Universität Heidelberg steuerten die mathematischen Algorithmen und die Software für die digitale Rekonstruktion bei. Die Publikation ist im Fachjournal Nature Communications erschienen.