Illustris-Simulation

14.12.2014

Das Illustris Projekt ist die bisher größte hydrodynamische Simulation der Galaxienentstehung. Sie wurde im Jahr 2013 berechnet, mit der Hilfe eines hochentwickelten bewegten Gittercodes und einem umfangreichen Physikmodell. Die Vorbereitung dieser Rechnung erforderte mehrere Jahre Arbeit von Mitgliedern des Teams (in erster Linie am HITS und dem Harvard Center for Astrophysics). Die Illustris Simulation stellt eine bisher unerreichte Kombination von hoher Auflösung, simuliertem Volumen und physikalischer Treue dar. Zum ersten Mal ist es mit der Simulation gelungen, die beobachte morphologische Vielfalt von Galaxien und ihre Abhängigkeit von der Galaxienmasse näherungsweise zu reproduzieren. Die Hauptrechnung wurde auf den Supercomputern CURIE in Frankreich und SuperMUC in Deutschland ausgeführt.

Auf der speziellen Webseite

Illustris-Webseite

zum Projekt präsentieren wir die wissenschaftliche Motivation des Projekts, eine Liste der Teammitglieder, Schlüsselergebnisse und Literaturreferenzen, sowie Filme und Bilder, die aus den Simulationsdaten erzeugt wurden. Außerdem gibt es Informationen über die baldige Veröffentlichung der Rohdaten und über Werkzeuge für eine interaktive Erkundung der Daten.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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