Neue Wege gehen: Ministerin Theresia Bauer besucht das Heidelberger Institut für Theoretische Studien

20.06.2011

Die Entstehung des Universums, reißfeste Spinnenseide, umfangreiche Datenbanken und Proteine in 3D: Über all diese Dinge informierte sich die neue Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Freitag, 17. Juni, bei ihrem Besuch des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS). Dort traf sie SAP-Mitgründer und Stifter Klaus Tschira und sprach über neue Wege, wie wissenschaftliche Forschung organisiert und gefördert werden kann.
Seit kurzem ist Theresia Bauers berufliches Zentrum nicht mehr Heidelberg, sondern Stuttgart. Den Verbindungen zur hiesigen wissenschaftlichen Welt hat dies jedoch nicht geschadet, ganz im Gegenteil: Nach ihrem Besuch bei der Jahresfeier der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Ende Mai kam die neue baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst am 17. Juni erneut nach Heidelberg. Dieses Mal führte der Weg zum Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), das in verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik Grundlagenforschung zur Interpretation der sehr rasch wachsenden Menge experimenteller Daten betreibt.
Die Leiter der Forschungsgruppen präsentierten der Ministerin ihre Forschungen, die ein weites Spektrum an Themen abdecken: Vom Molekül zum Universum, von Spinnenseide zu wissenschaftlichen Datenbanken. Theresia Bauer zeigte sich von der thematischen Vielfalt beeindruckt und lobte das Engagement der Klaus-Tschira-Stiftung, die durch ihre Grundfinanzierung den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gute Bedingungen für ihre Forschungen in „wichtigen Zukunftsfeldern“ ermögliche.
Im Gespräch mit den Geschäftsführern Dr. h.c. Klaus Tschira und Prof. Dr.-Ing. Andreas Reuter ging es vor allem um interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung: „In vielen wissenschaftlichen Disziplinen spielt die Verarbeitung und Strukturierung großer Datenmengen eine entscheidende Rolle und führt oft zu neuen Erkenntnissen“, so die Ministerin. Besonders erfreulich sei daher die enge Kooperation des HITS mit der Universität Heidelberg und anderen Hochschulen des Landes. Ebenfalls wurde diskutiert, wie der Dialog zwischen verschiedenen Fachrichtungen gefördert und in der wissenschaftlichen Ausbildung und Forschung neue Wege gegangen werden könnten – getreu dem Leitspruch des HITS: „Think Beyond the Limits!“.

Pressekontakt:
Dr. Peter Saueressig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49-6221-533245
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www.h-its.org

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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