Forschungsnews

Neue Computermethode für die Wirkstoffforschung

HITS-Wissenschaftlerinnen haben tauRAMD entwickelt, ein rechnerisches Werkzeug, das aus Kurzsimulationen die Verweildauer von Medikamenten im Zielmolekül prognostiziert. Sie veröffentlichen ihre Methode im Journal of Chemical Theory and Computation, das die Publikation auf die Titelseite der Juli-Ausgabe setzte. Die Software ist kostenfrei erhältlich.

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Proteinanalyse: Weniger ist mehr

CONAN hilft! Das neue Software-Programm für Molekularbiologie-Simulationen komprimiert 3D-Visualisierungen zu sogenannten „contact maps“ und erleichtert damit die Untersuchung von Proteinstrukturen. Das von den HITS Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen entwickelte Tool CONAN (CONtact ANalysis) wurde nun im „Biophysical Journal“ vorgestellt.

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Bessere Wettervorhersagen für Afrika: Entwicklungshilfe 2.0

Niederschlagsvorhersagen sind für landwirtschaftlich geprägte Gebiete wie der Sahelzone von großem Nutzen. Doch während es für Europa ver-lässliche Modelle und Messungen gibt, ist eine gezielte Nutzung von Wetterinformationen in Afrika noch Zukunftsmusik. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) forschen daher an der Verbesserung von Niederschlagsprognosen für Afrika.

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Wie schwarze Löcher den Kosmos formen

Astrophysiker aus Heidelberg, Garching und den USA haben neue Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung von Galaxien erzielt. Sie berechneten den Einfluss schwarzer Löcher auf die Verteilung der Dunklen Materie, die Produktion und Verbreitung schwerer Elemente im Kosmos und den Ursprung der Magnetfelder. Dazu programmierten sie ein neues Simulationsmodell für das Universum und erstellten die bisher umfangreichsten Simulationen dieser Art. Erste Ergebnisse des „IllustrisTNG“ Projekts wurden jetzt in drei Artikeln in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht. Sie sollen helfen, fundamentale Fragen der Kosmologie zu klären.

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The Mexican axolotl Ambystoma mexicanum (Copyright: IMP)

Gigantisches Genom des Axolotl entschlüsselt

Ein Team von Wissenschaftlern aus Wien, Dresden und Heidelberg hat die gesamte Erbinformation des mexikanischen Salamanders Axolotl entschlüsselt. Das Axolotl-Genom ist das bisher größte Genom, das jemals sequenziert wurde. Es stellt eine wichtige Grundlage dar, um das Zusammenspiel der Moleküle zu verstehen, die das Nachwachsen von Gliedmaßen und die Regeneration von Geweben steuern. Die Zeitschrift NATURE veröffentlicht die Studie in ihrer aktuellen Ausgabe.

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Ein neues Genom für die Regenerationsforschung

Erste vollständige Entschlüsselung des Plattwurm-Genoms als Schatzkammer der Funktion und Evolution von Genen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die umfassende Entschlüsselung des Schmidtea mediterranea-Genoms, über welche Forscher des Dresdner Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature berichten.

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Eine Frage der Beweglichkeit: Multidisziplinäre Studie regt neue Strategie zur Medikamentenentwicklung an

In einer Studie zu einem Zielprotein in der Krebsforschung haben Wissenschaftler aus der akademischen und industriellen Forschung einen ungewöhnlichen Zusammenhang zwischen der Flexibilität der Bindungsstellen und der Verweildauer des Wirkstoffs am Zielprotein entdeckt. Das Forschungsprojekt ist Teil der Arbeit des „Kinetics for Drug Discovery“ (K4DD) Konsortiums und wurde durch die „Innovative Medicines Initiative“ gefördert.

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Library of galaxy histories reconstructed from motions of stars

Dieser Inhalt ist nur auf Englisch verfügbar.
The CALIFA survey allows to map the orbits of the stars of a sample of 300 galaxies, a fundamental information to know how they formed and evolved. HITS astrophysicists have collaborated in this project that was led by the Instituto de Astrofísica de Andalucía, Spain. The results have been published in “Nature Astronomy.”

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Neutronensterne am Rande des Kollapses

Neutronensterne sind die dichtesten Objekte im Universum. Ihre genauen Eigenschaften sind jedoch nicht bekannt. Mit Simulationen auf Basis aktueller Beobachtungen ist es einem Wissenschaftlerteam um den HITS-Forscher Dr. Andreas Bauswein nun gelungen, die Größe dieser Sterne genauer einzugrenzen.

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