Die Liste seiner beruflichen Aktivitäten ist atemberaubend: Seit er 1970 seine Dissertation in Theoretischer Physik in Oxford abschloss, hat Tony Hey zahlreiche Positionen in Physik und Informatik ausgeübt. Nach seinen Postdoc-Jahren am California Institute of Technology (Caltech), wo er mit Richard Feyman zusammenarbeitete, zog Tony Hey als fellow des CERN nach Genf. In den 80-er Jahren, nach Stipendien und Professuren am MIT und am Caltech, wechselte er von der Teilchenphysik zur Informatik und wurde Professor für Informatik an der Universität von Southampton. Seine Forschung konzentriert sich auf Parallel- und Quantencomputing. Tony Hay übernahm auch außeruniversitäre Aufgaben: Von 2001 bis 2005 leitete er das britische e-Science Programm. Anschließend arbeitete er für Microsoft in Seattle, wo er zuletzt bis 2014 als Corporate Vice President für Microsoft Research tätig war. Nach einem Sabbatjahr am eScience Institut der Universität Washington wurde er 2015 Chief Data Scientist des UK Science and Technology Facilities Council. Tony Hey ist Autor und Ko-Autor einer Reihe von Büchern, unter anderem „The Fourth Paradigm“, „The New Quantum Universe“ und „Einstein’s Mirror“. Sein neuestes Buch heißt „The Computing Universe – A Journey through a Revolution“. Tony Hey ist seit 2014 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des HITS.

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