Aktuelle Pressemitteilungen

The Mexican axolotl Ambystoma mexicanum (Copyright: IMP)

Gigantisches Genom des Axolotl entschlüsselt

Ein Team von Wissenschaftlern aus Wien, Dresden und Heidelberg hat die gesamte Erbinformation des mexikanischen Salamanders Axolotl entschlüsselt. Das Axolotl-Genom ist das bisher größte Genom, das jemals sequenziert wurde. Es stellt eine wichtige Grundlage dar, um das Zusammenspiel der Moleküle zu verstehen, die das Nachwachsen von Gliedmaßen und die Regeneration von Geweben steuern. Die Zeitschrift NATURE veröffentlicht die Studie in ihrer aktuellen Ausgabe.

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Ein neues Genom für die Regenerationsforschung

Erste vollständige Entschlüsselung des Plattwurm-Genoms als Schatzkammer der Funktion und Evolution von Genen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die umfassende Entschlüsselung des Schmidtea mediterranea-Genoms, über welche Forscher des Dresdner Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature berichten.

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Eine Frage der Beweglichkeit: Multidisziplinäre Studie regt neue Strategie zur Medikamentenentwicklung an

In einer Studie zu einem Zielprotein in der Krebsforschung haben Wissenschaftler aus der akademischen und industriellen Forschung einen ungewöhnlichen Zusammenhang zwischen der Flexibilität der Bindungsstellen und der Verweildauer des Wirkstoffs am Zielprotein entdeckt. Das Forschungsprojekt ist Teil der Arbeit des „Kinetics for Drug Discovery“ (K4DD) Konsortiums und wurde durch die „Innovative Medicines Initiative“ gefördert.

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Kerstin Hoppenhaus und Andreas von Bubnoff werden „Journalists in Residence“ am HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) bietet Wissenschaftsjournalisten die Möglichkeit, durch einen längeren Aufenthalt mehr über rechnergestützte, datengetriebene Forschung zu erfahren. Das Programm wurde inzwischen zum dritten Mal international ausgeschrieben. Kandidaten aus sechs Kontinenten hatten sich beworben, die Jury wählte Kerstin Hoppenhaus (Berlin, Deutschland) für das Jahr 2018 und Andreas von Bubnoff (New York, USA) für 2019 aus.

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Library of galaxy histories reconstructed from motions of stars

Dieser Inhalt ist nur auf Englisch verfügbar.
The CALIFA survey allows to map the orbits of the stars of a sample of 300 galaxies, a fundamental information to know how they formed and evolved. HITS astrophysicists have collaborated in this project that was led by the Instituto de Astrofísica de Andalucía, Spain. The results have been published in “Nature Astronomy.”

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Neutronensterne am Rande des Kollapses

Neutronensterne sind die dichtesten Objekte im Universum. Ihre genauen Eigenschaften sind jedoch nicht bekannt. Mit Simulationen auf Basis aktueller Beobachtungen ist es einem Wissenschaftlerteam um den HITS-Forscher Dr. Andreas Bauswein nun gelungen, die Größe dieser Sterne genauer einzugrenzen.

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Wieder drei „Highly Cited Researchers“ am HITS

Auch in diesem Jahr zählen drei HITS-Wissenschaftler zu den am häufigsten zitierten Wissenschaftlern weltweit. Im „Highly Cited Researchers“-Ranking des US-Unternehmens Clarivate Analytics sind Tilmann Gneiting (Mathematik), Volker Springel (Space Science) und Alexandros Stamatakis (Computer Science) gelistet.

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Dem Ursprung des Goldes auf der Spur

Der Europäische Forschungsrat fördert den HITS-Astrophysiker Andreas Bauswein mit einem „ERC Starting Grant“ in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Ziel des Projekts ist es, durch Computersimulationen die Kollisionen von Neutronensternen besser zu verstehen. Diese gelten als Kandidaten für die Entstehung schwerer Elemente wie Gold, Silber und Uran. Die in diesem Sommer gemessenen Gravitationswellen bei der Verschmelzung zweier Neutronensterne spielen dabei eine zentrale Rolle.

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Membranen: Das Dosentelefon der Zelle?

Für Zellen ist ein schneller Informationsaustausch lebensnotwendig. Mittels Computersimulationen fanden Wissenschaftler nun heraus, dass sich Informationen in Form von Kraftimpulsen, in der Zellmembran über bestimmte Distanzen mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten. Die Forscher aus Kolumbien und Deutschland vermuten, dass die Membranen diese Kraftimpulse wie ein Dosentelefon innerhalb der Zelle weiterleiten.

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HITS: „Journalist in Residence“-Programm für 2018 und 2019 ausgeschrieben

Bereits zum siebten Mal bietet das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) berufserfahrenen Wissenschaftsjournalist/innen aus aller Welt die Möglichkeit eines drei- bis sechsmonatigen Gastaufenthalts. Sie erhalten während dieser Zeit Gelegenheit zu einem tieferen Einblick in rechnergestützte, datengetriebene Forschung. Der Aufenthalt wird mit 5000 Euro im Monat vergütet und soll den Journalisten ermöglichen, ohne den Druck des Tagesgeschäfts zu arbeiten. Bewerbungsschluss für einen Aufenthalt im Jahr 2018 oder 2019 ist am 15. November 2017.

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