„Computational Molecular Evolution“: neuer Name für HITS-Forschungsgruppe

11.12.2018

Die HITS-Forschungsgruppe „Scientific Computing“ (SCO, Leitung: Prof. Alexandros Stamatakis) ändert zum 1. Januar 2019 ihren Namen: Sie heißt künftig – passend zu ihren Hauptforschungsfeldern – „Computational Molecular Evolution“ (CME).

Der Bioinformatiker Alexandros Stamatakis kam im Herbst 2010 ans HITS, seit 2012 ist er außerdem Professor für High Performance Computing in den Lebenswissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Stamatakis ist „Highly Cited Researcher“ und Autor der „RAxML“-Software, die in der Evolutionsbiologie für Stammbaumberechnungen weltweit eingesetzt wird.

Am HITS baute Alexandros Stamatakis seine Arbeitsgruppe „Scientific Computing“ auf. Sie befasst sich mit der Entwicklung von Software zur Berechnung evolutionärer Stammbäume, der Evaluierung und dem Einsatz neuer paralleler Rechnerarchitekturen, der Evolution von Krebszellen und der statistischen Klassifikation von Darmbakterien.

Im Rahmen internationaler Forschungsprojekte entschlüsselten die Forscher den weltweit größten Stammbaum der Pflanzen, den Stammbaum der Vögel sowie den Stammbaum der Insekten. Da das Ziel der Gruppe darin besteht, Forschung im Bereich der Evolutionsbiologie mit Methoden und Software zu ermöglichen, lag es nahe, den Namen der Gruppe in „Computational Molecular Evolution“ zu ändern.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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