ESO Supernova – Planetarium und Besucherzentrum

Weltraum, Sterne und das Universum üben auf viele Menschen eine fast magische Anziehungskraft aus, und obwohl die Astronomie eine lebendige und sich schnell entwickelnde Wissenschaft ist, gestaltet es sich oft schwierig, der Öffentlichkeit neue Erkenntnisse und den aktuellen Stand der Forschung zu vermitteln. Für die meisten Wissenschaftler bleibt neben dem normalen Tagesgeschäft dafür nur selten Zeit. Das ESO-Supernova-Besucherzentrum in Garching bei München soll eine Brücke zwischen Forschung und der interessierten Öffentlichkeit bauen: Besucher sollen sich hier über den aktuellen Stand und neueste Ergebnisse in der Astronomie informieren können und damit die Faszination unseres Universums entdecken.
Die Supernova-Projektgruppe am HITS steuert die wissenschaftliche Expertise des Instituts zur Ausarbeitung der Ausstellungsinhalte bei. Darüber hinaus konzipiert und entwickelt die Gruppe interaktive Ausstellungsstücke speziell für die ESO Supernova, bei denen Besucher dank Computersimulationen, virtueller Realität und hochmoderner Computergrafiken in die vielseitige Themenwelt eintauchen können. So können die Besucher Astronomie auf eine ganz persönliche Art kennen und verstehen lernen und ihre Erfahrungen und Faszination mit anderen teilen.
Die zwei Entwickler, Dr. Dorotea Dudaš und Dr. Volker Gaibler, decken mit ihrer Erfahrung einen breiten Bereich ab – von Computergrafik und numerischer Mathematik zu Astronomie und theoretischer Astrophysik. Projektleiter ist Dr. Kai Polsterer, zugleich Leiter der Juniorgruppe Astroinformatik am HITS.

Das ESO Team am HITS:

Dr. Kai Polsterer (Leitung)

E-Mail: kai.polsterer@h-its.org
Tel: +49 (0)6221 – 533 – 314
Fax:  +49 (0)6221 – 533 – 298

HITS ESO Projektgruppe (Foto: HITS)

Dr. Dorotea Dudaš

E-Mail: dorotea.dudas@h-its.org

Tel.: +49 (0)6221 – 533 – 317
Fax: +49 (0)6221 – 533 – 298

Dr. Volker Gaibler

E-Mail: volker.gaibler@h-its.org

Tel.: +49 (0)6221 – 533 – 317
Fax: +49 (0)6221 – 533 – 298

 

Weitere Informationen:

ESO Supernova
Die ESO Supernova soll der Öffentlichkeit die Faszination und Bedeutung der Astronomie näher bringen. Sie ist aus einer Kooperation zwischen der ESO und dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) hervorgegangen. Die Klaus Tschira Stiftung, die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik fördert, stellt die Mittel für den Bau des Zentrums zur Verfügung. Betreiber wird die ESO sein. Das außergewöhnliche Gebäude wurde von den Architekten Bernhardt + Partner entworfen.

ESO
Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen wird die Organisation durch 16 Länder: Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO verfügt über drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in Chile: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert ist. Die ESO ist einer der Hauptpartner bei ALMA, dem größten astronomischen Projekt überhaupt. Auf dem Cerro Armazones unweit des Paranal errichtet die ESO zur Zeit das European Extremely Large Telescope (E-ELT) mit 39 Metern Durchmesser, das einmal das größte optische Teleskop der Welt werden wird.

KTS
Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie die Wertschätzung diese Fächer in der Öffentlichkeit. Ihr bundesweites Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort.
Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. 2015 feiert die Stiftung ihr 20-jähriges Jubiläum. Seit ihrer Gründung hat sie mehr als 300 Millionen Euro Fördermittel und Sachspenden vergeben.