Tag der offenen Tür am HITS

Statistik, Seide, Supernovae: Spitzenforschung mit Supercomputern am Tag der offenen Tür im HITS

27 06 2016

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) öffnet am Samstag, 2. Juli 2016, von 11 bis 17 Uhr seine Türen im Schloss-Wolfsbrunnenweg 35 für alle Interessierten, die ein Forschungsinstitut einmal hautnah erleben wollen. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, einem Science Slam-Beitrag, Hausführungen, spannenden Mitmachangeboten für Kinder und Jugendliche sowie anschaulichen Präsentationen der einzelnen HITS-Forschungsgruppen.

Wie entstand die Milchstraße? Warum ist Spinnenseide so reißfest? Was machen Proteine in unserem Körper? Wie berechnet man den Stammbaum von Tieren? Diese und viele weitere Themen aus der Wissenschaft gibt es zu entdecken. Insgesamt 12 Arbeitsgruppen präsentieren ihre Forschung – von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik.

Von Galaxien, schwarzen Löchern und Molekülen – Vorträge über die Wissenschaft

Illustris Simulation
Prof. Volker Springel stellt in seinem Vortrag die detalliertesten Computersimulationen des Universums vor.

Gleich drei Vorträge und ein sogenannter „Science Slam“ stehen am Tag der offenen Tür auf dem Programm. Den „Science Slam“ zu Beginn stellt der Nachwuchswissenschaftler Lucas Czech unter den Titel „Die Geschichte von Smallland und Tinyton“. Er widmet sich dabei den Stammbaum-Berechnungen von Tropenböden. Im Anschluss lädt Prof. Dr. Volker Springel auf eine Reise in die Galaxienentstehung ein und erklärt, welche Rolle die geheimnisvolle dunkle Materie dabei spielt. Biophysiker Christopher Zapp beschäftigt sich mit den „kleinen Dingen“, den Molekülen, und berichtet über Computersimulationen der Baustoffe unseres Lebens. Zuletzt hält der neue Juniorgruppenleiter Priv-Doz. Dr. Christoph Pfrommer einen Vortrag über „Schwarze Löcher im Universum.“

Mitmachangebote für Kinder und Entdecker

Neben den verschiedenen Präsentationen der einzelnen Forschungsgruppen haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HITS außerdem eine Vielzahl an interaktiven Mitmachangeboten anzubieten. Von der virtuellen Reise durch das Universum mit der Oculus Rift-Brille, dem Spiel „Gravity Pong“ und geometrischen Seifenblasen bis hin zu Origami-Proteinen und Spektralfarben. Für Kinder und Jugendliche gibt es beim Tag der offenen Tür am HITS viel zu entdecken. Ein „Blick hinter die Kulissen“ des Forschungsinstituts bei den Hausführungen rundet das Programm ab.

Gesamtprogramm des Tags der offenenTür am HITS

Anfahrt: Von 11 bis 17 Uhr Shuttle-Bus von der Station S-Bahnhof Altstadt (Karlstor) zum HITS und zurück.
Kostenfreies Parken “Unter der Boschwiese”.

Eine Auswahl an Speisen und Getränken wird angeboten.

Das HITS ist dezentraler Veranstaltungsort des EduAction Bildungsgipfels, der am 01./02.07.2016 in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet.

Pressekontakt:
Dr. Peter Saueressig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
HITS Heidelberger Institut für Theoretische Studien
Tel: +49-6221-533-245
Fax: +49-6221-533-298
peter.saueressig@h-its.org

About HITS

The Heidelberg Institute for Theoretical Studies (HITS) was established in 2010 by the physicist and SAP co-founder Klaus Tschira (1940-2015) and the Klaus Tschira Foundation as a private, non-profit research institute. HITS conducts basic research in the natural sciences, mathematics and computer science, with a focus on the processing, structuring, and analyzing of large amounts of complex data and the development of computational methods and software. The research fields range from molecular biology to astrophysics. The shareholders of HITS are the HITS-Stiftung, which is a subsidiary of the Klaus Tschira Foundation, Heidelberg University and the Karlsruhe Institute of Technology (KIT). HITS also cooperates with other universities and research institutes and with industrial partners. The base funding of HITS is provided by the HITS Stiftung with funds received from the Klaus Tschira Foundation. The primary external funding agencies are the Federal Ministry of Education and Research (BMBF), the German Research Foundation (DFG), and the European Union.

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