Neues Fundament für das HITS

14.01.2015

Grundlagenforschungsinstitut mit neuer Satzung und neuen Gesellschaftern Universität Heidelberg und KIT –– „HITS-Stiftung“ und Wissenschaftlicher Beirat gegründet 

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) hat eine neue organisatorische Struktur erhalten, die dafür sorgen soll, den Betrieb und die Weiterentwicklung des Instituts nach Abschluss der Aufbauphase langfristig zu gewährleisten.
Das HITS wird künftig durch eine Doppelspitze aus Institutssprecher und Geschäftsführung geleitet. Die erste Institutssprecherin ist die Biophysikerin Prof. Rebecca Wade, ihr Stellvertreter ist der Computerlinguist Prof. Michael Strube. HITS-Gründer Klaus Tschira und Prof. Andreas Reuter bleiben weiterhin Geschäftsführer.
Die Klaus Tschira Stiftung wird als Hauptgesellschafterin abgelöst durch die neugegründete „HITS-Stiftung“, deren Hauptaufgabe es ist, die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung des HITS zu begleiten und die Grundfinanzierung des Instituts auf Dauer sicherzustellen. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Zusätzlich wurden zwei Universitäten als Gesellschafter in die HITS gGmbH aufgenommen, nämlich die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Mit beiden Institutionen unterhält das Forschungsinstitut bereits enge Beziehungen, die sich zum Beispiel in gemeinsamen Berufungen und Graduiertenschulen dokumentieren.[vc_empty_space height=“10px“]

HITS Scientific Advisory Board
Neu: Der Wissenschaftliche Beirat des HITS. Auf der ersten Sitzung wurde Prof. Dieter Kranzlmüller (LMU München, 2 v.l.) zum Vorsitzenden gewählt. Mit auf dem Bild sind die HITS Geschäftsführer Klaus Tschira (3.v.l.) und Prof. Andreas Reuter (ganz rechts) sowie die beiden Institutssprecher Prof., Rebecca Wade (6. v.l.) und Prof. Michael Strube (4.v.l.).

Eine weitere neue Einrichtung ist der Wissenschaftliche Beirat des HITS. Er soll das HITS wissenschaftlich beraten und die regelmäßigen Evaluierungen der Forschungsgruppen organisieren. Mitglieder des Beirats sind zehn international renommierte Wissenschaftler, darunter auch der Nobelpreisträger Prof. Stefan Hell (Max-Planck-Institut für  Biophysikalische Chemie, Göttingen). Auf der ersten Sitzung wurde der Direktor des Leibniz-Rechenzentrums, Prof. Dieter Kranzlmüller (LMU München), zum ersten Vorsitzenden des  Beirats gewählt.
Mit der HITS-Stiftung und dem Wissenschaftlichen Beirat hat das Institut eine Struktur erhalten, die dafür sorgen soll, die wissenschaftlichen Ziele des HITS nachhaltig zu stärken, getreu dem Motto des Instituts: Think Beyond the Limits!
Passend zur Neuaufstellung des HITS wurde auch die Website neu strukturiert und gestaltet. Dort sind weitere Informationen zum Institut und seinen mittlerweile elf Forschungsgruppen zu finden: www.h-its.org

die Europäische Union

Pressekontakt:
Dr. Peter Saueressig
Head of Communications
Heidelberg Institute for Theoretical Studies (HITS)
Phone: +49-6221-533245
Peter.saueressig@h-its.org
www.h-its.org
Twitter: @HITStudies

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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