Institut

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung ins Leben gerufen.

Als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung betreibt das HITS Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik, dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt.

Hauptgesellschafterin der HITS gGmbH ist die HITS-Stiftung (siehe unten), weitere Gesellschafter sind die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Mit beiden Universitäten kooperiert das HITS bei gemeinsamen Auswahlverfahren für die Leitung neuer Forschungsgruppen, die zugleich mit einer Professur in Heidelberg oder Karlsruhe verbunden ist. Darüber hinaus arbeitet das HITS mit weiteren Hochschulen und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Zu den wichtigsten Mittelgebern gehören das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

Ein Wissenschaftlicher Beirat aus international angesehenen Wissenschaftler/-innen berät die Institutsleitung bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und organisiert die Evaluierung der wissenschaftlichen Gruppen.

Der HITS-Campus befindet sich oberhalb des Heidelberger Schlosses, mit einem zweiten Standort ist das Institut im „Mathematikon“ auf dem Campus der Universität Heidelberg vertreten. Veranstaltungen wie Kolloquien sowie wissenschaftliche Workshops und Konferenzen finden im benachbarten Tagungszentrum Studio Villa Bosch statt.

Einen Rückblick auf die Geschichte des Instituts gibt die „HITStory.“

HITS-Stiftung

Die “HITS-Stiftung” ist eine rechtsfähige Stiftung, deren Hauptaufgabe die Grundfinanzierung des HITS ist. Weitere Aufgaben sind:

  • die Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen
  • die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse an die breite Öffentlichkeit
  • Kooperation mit internationalen Forschungseinrichtungen zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs und der interdisziplinären Forschung
  • finanzielle Förderung von Forschungsprojekten
  • finanzielle Förderung von wissenschaftlichen Auszeichnungen und Preisen
  • Stipendienvergabe an Studierende im Grund- und Aufbaustudium.

Der Stiftungsrat besteht aus

  • Mitgliedern der Familie Tschira
  • dem Präsidenten des „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V.“
  • dem Geschäftsführer des Karlsruher Forschungszentrums Informatik (FZI)
  • dem ESO-Generaldirektor.

Der Vorstand besteht aus Andreas Reuter (Universität Heidelberg) und Wilfried Juling (KIT).

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