Aus dem Leben einer Wissenschaftlerin: Girls‘ Day am HITS

24.04.2017

Am 27. April nimmt das HITS (Heidelberger Institut für Theoretische Studien) erneut am Girls‘ Day teil und gibt interessierten Mädchen Einblicke in den Beruf einer Wissenschaftlerin. In drei Workshops aus drei verschiedenen Fachbereichen können die Mädchen computergetriebene Wissenschaft kennen lernen.

Auch in diesem Jahr bietet das HITS anlässlich des bundesweiten Girls‘ Day wieder interaktive Workshops an. Die Themen der halbtägigen Workshops reichen dabei von der Mathematik über die Molekularbiologie bis hin zur Astrophysik. Dabei lernen die Mädchen nicht nur interessante Inhalte kennen, sondern dürfen auch selbst programmieren. Sie erleben so hautnah den Alltag einer Wissenschaftlerin in einem internationalen Forschungsinstitut. „Der Girls‘ Day ist eine tolle Möglichkeit, um junge Mädchen für eine berufliche Laufbahn in der Wissenschaft zu begeistern. Deshalb nehmen wir gerne jedes Jahr wieder teil“, so HITS-Geschäftsführerin Dr. Gesa Schönberger. Statt trockener Theorie können die Mädchen in den interaktiven Workshops neu Gelerntes gleich in die Praxis umsetzen und erste Erfahrung in der wissenschaftlichen Arbeit sammeln. Im Gespräch mit den Wissenschaftlerinnen des Instituts können die Mädchen außerdem erfahren, wie der Berufsalltag einer Wissenschaftlerin aussieht und welche Karrieremöglichkeiten es in den Naturwissenschaften gibt. Abgerundet wird das Programm durch einen Besuch im institutseigenen Rechenzentrum. Hier sehen die Teilnehmerinnen, wie wichtig leistungsstarke Computer für die moderne Grundlagenforschung sind.

Der Girls‘ Day wird von der Bundesregierung gefördert. Ziel ist es, interessierten Mädchen Berufe in Naturwissenschaften, Informatik und Handwerk vorzustellen und sie dafür zu begeistern – besonders solche, in denen Frauen eher selten vertreten sind. Das HITS, an dem rund 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 22 Nationen forschen, nimmt in diesem Jahr zum dritten Mal am Girls‘ Day teil.

Hier geht es zum Programm.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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