Gesa Schönberger ist Mitglied im Zukunftskreis

10.09.2019

Was bringt die Zukunft? Wie verändert sich unsere Gesellschaft durch neue Technologien? Anstehende Trends und Entwicklungen vorausschauend auf Chancen und Risiken zu untersuchen, ist Aufgabe des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gegründeten Zukunftsbüros sowie des Zukunftskreises. Beide Einrichtungen sind Teil der Initiative „Strategische Vorausschau“ des Bundesforschungsministeriums. Das Zukunftsbüro sucht systematisch und mit wissenschaftlichen Methoden nach Trends und Themen, die in Zukunft von Bedeutung sein könnten. Der Zukunftskreis, bestehend aus Fachleuten aus den unterschiedlichsten Bereichen, schätzt dann ein, welche dieser Themen für Bildung und Forschung zukünftig besonders wichtig sind. Gemeinsam entwickeln Zukunftskreis und Zukunftsbüro anschließend wahrscheinliche Zukunftsszenarien.

Dr. Gesa Schönberger, seit 2016 Geschäftsführerin am Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), ist Mitglied des neuen Zukunftskreises. „Als Geschäftsführerin eines internationalen Forschungsinstituts sehe ich viele ganz neue Möglichkeiten der heutigen Wissenschaft. Dabei ist die Künstliche Intelligenz nur eines von vielen Forschungsfeldern, die unsere Gesellschaft maßgeblich prägen werden. Damit der Transfer in die Gesellschaft wgelingt, ist es wichtig, dass Entscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und strategisch vorbereitet werden.“

Der jetzt gestartete, sogenannte „Foresight-Prozess“ untersucht die Wertevorstellungen der Gesellschaft und die technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die bis in die 2030er Jahre auf uns zukommen.

Mehr:
https://www.bmbf.de/de/karliczek-wir-schauen-in-die-zukunft-9549.html
https://www.bmbf.de/de/mit-foresight-in-die-zukunft-schauen-930.html
http://vorausschau.de/#zukunftskreis

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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