Im Campus Report: Gleichklang Schwarzer Löcher

4.10.2023

Die Erde kommt uns meist sehr groß vor und, wenn wir vom Klima mal absehen, auch ziemlich stabil. Tatsächlich wird sie immer wieder gestaucht und geknautscht wie ein gigantischer Gummiball. Durch Gravitationswellen, ausgestrahlt von verschmelzenden schwarzen Löchern. Ein Forschungsteam des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) hat die Frequenzen dieser kosmischen Phänomene untersucht. Fabian Schneider, Eva Laplace (beide aus der Gruppe „Stellar Evolution Theory“) und Klaus Tschira Gastprofessor Philipp Podsiadlowski entdeckten dabei einen erstaunlichen Gleichklang, wie Fabian Schneider im Interview mit Campus-Report-Redakteur Nils Birschmann erklärt.

Über das HITS

Das HITS (Heidelberger Institut für Theoretische Studien) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitbegründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als privates, gemeinnütziges Forschungsinstitut gegründet. Es betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Zu den Hauptforschungsrichtungen zählen komplexe Simulationen auf verschiedenen Skalen, Datenwissenschaft und -analyse sowie die Entwicklung rechnergestützter Tools für die Forschung. Die Anwendungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Ein wesentliches Merkmal des Instituts ist die Interdisziplinarität, die in zahlreichen gruppen- und disziplinübergreifenden Projekten umgesetzt wird. Die Grundfinanzierung des HITS wird von der Klaus Tschira Stiftung bereitgestellt.

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