Tilmann Gneiting, Leiter der Computational Statistics Gruppe am HITS, wurde vom Institute of Mathematical Statistics mit dem Wald Memorial Award und der Wald Memorial Lecture 2026 ausgezeichnet. Damit werden seine grundlegenden Beiträge zur Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie gewürdigt.
Ein internationales Forscherteam um Vincent Bronner und der ehemaligen HITS-Postdoktorandin Eva Laplace (heute an der KU Leuven) hat herausgefunden, dass Rote Überriesensterne in ihren letzten Lebensmomenten womöglich deutlich instabiler sind als bisher angenommen.
Forschende des HITS und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung haben KIMMDY entwickelt, eine schnelle Simulationsmethode, die molekulare Bewegung mit chemischen Reaktionen in großen biologischen Systemen verbindet.
Die indische Wissenschaftsjournalistin Monika Mondal gab ein Videointerview für die Social-Media-Kanäle des HITS, in dem sie auf ihre Zeit am Institut zurückblickt und darüber spricht, welche Fragen Journalist*innen ihrer Meinung nach Wissenschaftler*innen häufiger stellen sollten.
Das HITS (Heidelberger Institut für Theoretische Studien) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitbegründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als privates, gemeinnütziges Forschungsinstitut gegründet. Es betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Zu den Hauptforschungsrichtungen zählen komplexe Simulationen auf verschiedenen Skalen, Datenwissenschaft und -analyse sowie die Entwicklung rechnergestützter Tools für die Forschung. Die Anwendungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Ein wesentliches Merkmal des Instituts ist die Interdisziplinarität, die in zahlreichen gruppen- und disziplinübergreifenden Projekten umgesetzt wird. Die Grundfinanzierung des HITS wird von der Klaus Tschira Stiftung bereitgestellt.
Diese Seite ist nur auf deutsch verfügbar
Zur englischen Seite wechseln oder auf dieser Seite bleiben.