Klein, aber oho: HITS schneidet im Humboldt-Ranking gut ab

14.08.2014

Das aktuelle Humboldt-Ranking belegt, wo ausländische Spitzenwissenschaftler in Deutschland gerne forschen. Heidelberg ist hier besonders beliebt: 274 Stipendiaten und Preisträger haben hier in den letzten fünf Jahren an der Universität und den hier ansässigen Forschungsinstituten gearbeitet. Auch das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) konnte insgesamt 5 Stipendiaten begrüßen – eine beachtliche Zahl angesichts der Größe des Instituts: Am HITS arbeiten rund 100 Wissenschaftler in 10 Forschungsgruppen auf Gebieten, in denen große Datenmengen verarbeitet werden, von der Astrophysik bis zur Zellbiologie. Die fachliche Reputation der HITS-Wissenschaftler – so gehören die Gruppenleiter Volker Springel und Tilmann Gneiting zu den meistzitierten Forschern – stellt auch in Zukunft einen wichtigen Faktor für die Entscheidungsfindung ausländischer Spitzenforscher dar.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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