Höhere Teichmüller-Theorie und Higgs-Bündel: „Hengstberger Symposium“ in Heidelberg

2.11.2015

Vom 2. bis 6. November 2015 findet das „Hengstberger Symposium“  zum Thema Höhere Teichmüller-Theorie im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) statt.

Zu der Veranstaltung werden rund 30 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erwartet. Aktuelle Forschungsergebnisse sollen dabei vorgestellt und diskutiert werden. Organisatoren sind Dr. Daniele Alessandrini, Dr. Gye-Seon Lee und Dr. Ana Peón-Nieto, die der  Differential Geometry Research group unter der Leitung von Prof. Anna Wienhard angehören.

Im Mittelpunkt des Symposiums steht die sogenannte Höhere Teichmüller-Theorie. Darin werden drei unterschiedliche mathematische Bereiche vereinigt: Die Beschäftigung mit geometrischen Strukturen, die Auseinandersetzung mit mathematischen Gruppen sowie die Arbeit mit sogenannten Higgs-Bündeln, die in der Darstellungstheorie von Flächen und Fundamentalgruppen genutzt werden. Während der Tagung sollen die Zusammenhänge und die Wechselwirkungen zwischen diesen drei mathematischen Feldern untersucht werden. Mehr Informationen.

Presse-Information der Universität Heidelberg

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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