Forschung mit dem Computer: Girls‘ Day am HITS

27. April 2016

Am 28. April nimmt das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) erneut am bundesweiten Girls‘ Day teil und gibt interessierten Mädchen Einblicke in die computergestützte naturwissenschaftliche Forschung. Dazu bieten die Wissenschaftlerinnen des HITS vier Workshops aus vier verschiedenen Fachbereichen an. Insgesamt 30 Schülerinnen aus der Region Heidelberg lernen dabei, wie Forschung mit dem Computer funktioniert.

Auch in diesem Jahr bietet das HITS anlässlich des bundesweiten Girls‘ Day wieder interaktive Workshops an, um Mädchen verschiedene Berufe in den Naturwissenschaften und der Informatik vorzustellen. Die Themen der halbtägigen Workshops reichen dabei von der Mathematik über die Bioinformatik und Molekularbiologie bis hin zur Astrophysik. Egal ob Wetterprognosen, Stammbäume von Tieren, Moleküle oder Galaxien, beim Girls‘ Day am HITS lernen die Mädchen die neuesten Methoden der computergetriebenen Naturwissenschaften kennen. „Die positive Resonanz bei den Mädchen und unseren Wissenschaftlerinnen aus dem letzten Jahr hat uns darin bestärkt, auch dieses Jahr wieder am Girls´ Day teilzunehmen und sogar noch mehr Workshop-Plätze als im Vorjahr anzubieten“, so HITS-Institutssprecherin Prof. Rebecca Wade. Dabei sind alle Workshops so ausgelegt, dass die insgesamt 30 Schülerinnen auch einmal selbst programmieren und lernen, dass das in Wirklichkeit gar nicht so schwer ist. Im Gespräch mit den Wissenschaftlerinnen des Instituts können die Mädchen außerdem erfahren, wie der Berufsalltag einer Wissenschaftlerin aussieht und welche Karrieremöglichkeiten es in den Naturwissenschaften gibt. Abgerundet wird das Programm durch einen Besuch im institutseigenen Rechenzentrum. Hier sehen die Teilnehmerinnen, wie wichtig leistungsstarke Computer für die moderne Grundlagenforschung sind.

Ziel des von der Bundesregierung geförderten Girls‘ Day ist es, Mädchen Berufe in den Naturwissenschaften, Informatik und Handwerk vorzustellen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind, und für diese Studiengänge sowie Berufe zu begeistern. Das HITS, an dem rund 120 Wissenschaftler aus 22 Nationen forschen, nimmt in diesem Jahr zum zweiten Mal am Girls‘ Day teil.

 

Pressekontakt
Dr. Peter Saueressig
Head of Communications
HITS Heidelberger Institut für Theoretische Studien
Tel: +49-6221-533-245
Fax: +49-6221-533-298
peter.saueressig@h-its.org

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS gGmbH) wurde 2010 von SAP-Mitgründer Klaus Tschira und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik, dabei werden große Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die Gesellschafter der HITS gGmbH sind die HITS-Stiftung, die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die größte Unterstützung erhält das HITS über die HITS-Stiftung von der Klaus Tschira Stiftung, die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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