Höchste Skalierung auf JUQUEEN

18.05.2016

hi-q-logo_2016Philipp Edelmann und Friedrich Röpke (PSO Gruppe am HITS) zeigten während des Extremskalierungs-Workshop 2016 am Jülich Supercomputing Center (JSC), dass der SLH-Code (Seven-League Hydro Code, Siebenmeilen-Hydrocode), in der PSO-Gruppe am HITS entwickelt, in der Lage ist, sehr effizient auf dem JUQUEEN-Supercomputer zu skalieren. Die HITS-Astrophysiker konnten eine Effizienz von 90% erzielen, wenn die Anzahl der Prozessoren von einem Viertel der Maschine (114.688 Kerne) zur kompletten Maschine (458.752 Kerne) erhöht wurde. Dieses beeindruckende Ergebnis wurde mit einer Mitgliedschaft von SLH im High-Q Club belohnt, der eine Auswahl wissenschaftlicher Codes mit hoher Performanz umfasst, die den gesamten Supercomputer JUQUEEN effizient nutzen können.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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