Zum dritten Mal: Auszeichnung für Bioinformatik-Lehrveranstaltung

20.06.2018
Alexandros Stamatakis (Photo: HITS)

Aller guten Dinge sind drei: Prof. Alexandros Stamatakis, Leiter der HITS-Forschungsgruppe Scientific Computing und Informatikprofessor am KIT Karlsruhe, wird bereits zum dritten Mal für eine Lehrveranstaltung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ausgezeichnet. Das „Hands-on Bioinformatics Practical“, das Stamatakis gemeinsam mit dem Doktoranden Michael Hamann vom Lehrstuhl Prof. Dorothea Wagner durchführte, wurde als bestes Praktikum des Fachbereichs Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bewertet.

Die Urkunden werden am 22. Juni im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Informatik 2018 überreicht.http://www.informatik.kit.edu/7054_8776.php

Das gemeinsame Praktikum dokumentiert auch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Lehrstühlen im Rahmen der Antragsstellung für das Exzellenzcluster „Algorithm Engineering for the Scalability Challenge“ (AESC). Es zeigt zugleich, wie forschungsstark die Lehre in der KIT-Informatik ist, denn die Ergebnisse des Praktikums wurden gemeinsam mit den teilnehmenden Studierenden im Fachjournal „Bioinformatics“ veröffentlicht. https://academic.oup.com/bioinformatics/advance-article/doi/10.1093/bioinformatics/bty384/4994264

Alexandros Stamatakis ist Leiter der Forschungsgruppe Scientific Computing am HITS und Professor für High Performance Computing in den Lebenswissenschaften am KIT. Er hat bereits 2015 und 2016 Auszeichnungen für seine Lehrveranstaltungen am KIT erhalten.

2015: http://www.h-its.org/sco-aktuelles/sco-forscher-beste-vorlesung-am-kit/

2016: http://www.h-its.org/news/hands-on-award-sco-2016/

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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