Andreas von Bubnoff – Journalist in Residence 2019

4.09.2019

Von Juli bis Oktober 2019 war der deutsche Wissenschaftsjournalist Andreas von Bubnoff „Journalist in Residence“ am HITS

Als freier Wissenschaftsjournalist hat er den Großteil seines Arbeitslebens in den USA verbracht. Seine Arbeiten sind in englischsprachigen Publikationen wie „WIRED“, „The Atlantic“, „Quanta Magazine“, „The Guardian“ oder „Nature“ erschienen, aber auch in der deutschsprachigen Presse (FAZ, DIE ZEIT, oder „RiffReporter“).

Die Wissenschaft hatte es dem gebürtigen Heidelberger, der inzwischen auch Wissenschaftskommunikation an der englischsprachigen Hochschule Rhein-Waal in Kleve lehrt und erforscht, schon immer angetan. Er engagierte sich in Aktionen für die Öffentlichkeit wie zum Beispiel mit Führungen und Vorträgen über Biotope und die Tierwelt und studierte Biologie in Freiburg. Das Studium setzte er an den US-Universitäten in Seattle und Irvine (Kalifornien) fort und promovierte mit einer Arbeit in Entwicklungsbiologie.

Während seiner Zeit am HITS hat Andreas von Bubnoff bereits Gespräche mit verschiedenen Gruppen geführt. „Mich interessieren insbesondere die aktuelle Entwicklung im maschinellen Lernen und die Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen.“ Um mehr über Standards und Reproduzierbarkeit zu erfahren, nahm er am COMBINE-Meeting im Juli 2019 teil. Außerdem nutzte er die räumliche Nähe, um Kollegen wie die Redaktion von „Spektrum der Wissenschaft“ sowie Redakteure der Fachzeitschriften „EMBO Journal“ und „Molecular Systems Biology“ zu treffen, die ebenfalls in Heidelberg residieren

In seinem internen Seminar sprach er mit den HITS Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über „Getting the story, and getting it right: How science journalists find and report stories“ und zeigte den HITStern einen tiefen Einblick in die Arbeit heutiger Wissenschaftsjournalisten und -journalistinnen. Am 7. Oktober gab Bubnoff schließlich seinen öffentlichen Vortrag im Studio Villa Bosch unter dem Titel „Auf der Suche nach der Wahrheit – Wissenschaftsjournalismus in Zeiten von post-truth und reproducibility crisis“ – Hier geht es zum Video.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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