“Best Poster and Demonstration Award” für NLP-Wissenschaftler am HITS

16. September 2019

Mark-Christoph Müller aus der Gruppe „Natural Language Processing“ (NLP) am HITS wurde bei der “23rd International Conference on Theory and Practice of Digital Libraries “ in Oslo mit dem “Best Poster and Demonstration Award” ausgezeichnet (http://www.tpdl.eu/tpdl2019/awards/). Zusammen mit seinen Kollegen Adam Bannister (zbMATH) und Florian Reitz (dblp) bekam er den Preis für die Demo „Off-The-Shelf Semantic Author Name Disambiguation for Bibliographic Data Bases„, die im Rahmen des von der Leibniz-Gemeinschaft und der Klaus Tschira Stiftung geförderten SCAD-Projekts entwickelt wurde.

Das vorgestellte System ist ein bewusst minimalistisch gehaltenes Tool, das für den Einsatz in Bibliotheken mit großen Datenbeständen flexibel angepasst werden kann. Das System integriert außerdem in der NLP-Gruppe entwickelte Methoden zur Erkennung semantischer Ähnlichkeit.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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