HITS Blog: Via Data

23.03.2020

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „theoretische Studien“? Und warum beschäftigt sich damit ein ganzes Forschungsinstitut? Braucht es für die Wissenschaft nicht stinkende Labore, riesige Teleskope oder schimmelnde Zellkulturen? Solche Fragen bekommen wir am HITS, oft zu hören. Deshalb haben wir nun endlich einen eigenen Blog auf Scilogs gestartet. Unter dem Titel „Via Data“ berichten verschiedene Autorinnen und Autoren des HITS in loser Folge darüber, wie an unserem Institut aus riesigen, unstrukturierten Datenmengen Computerprogramme, Modelle und Simulationen entstehen, die unter anderem Aussagen über die Entstehung unseres Universums oder präzisere Wettervorhersagen ermöglichen und den Lebenswissenschaften bei der Darstellung komplexer physiologischer Prozesse helfen. Und weil das HITS ein sehr interdisziplinäres Institut ist, wird es thematisch ziemlich gemischt zugehen. Viel Spaß beim Lesen!

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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