Ausgabe 3 | 2021

14.09.2021

Der Astrophysiker Fabian Schneider, Leiter der Juniorgruppe „Stellar Evolution Theory“ (SET) am HITS, erhielt jetzt den Ludwig-Biermann-Förderpreis der Astronomischen Gesellschaft, dem Fachverband der deutschen Astronomie und Astrophysik. Mit dem Preis zeichnet die Astronomische Gesellschaft hervorragende jüngere Forschende aus – herzlichen Glückwunsch!

Dickdarmkrebs ist weltweit eine der häufigsten Krebsarten. Die genauen biologischen Prozesse während der Krebsentstehung sind jedoch noch unklar. In zwei Studien haben Saskia Haupt und Vincent Heuveline aus der HITS-Gruppe „Data Mining and Uncertainty Quantification“ (DMQ) die biologischen Prozesse der frühen Darmkrebsentstehung mit Computersimulationen modelliert. Die Simulationen helfen dabei, den sonst unsichtbaren Vorgang der Krebsentstehung zu enträtseln.

In der Portrait-Reihe „Im Hintergrund“ stellen wir in diesem Jahr die Gesellschafter des HITS vor. Den Abschluss bildet das Interview mit dem Vertreter des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Hanns-Günther Mayer.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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