HITS NLP goes Linguistik!

13.02.2022

Mitglieder der HITS NLP-Gruppe werden zwei Vorträge auf dem Workshop Word formation and discourse structure am Institut für Germanistik der Universität Leipzig halten.

Der Workshop ist an ‚echte‘ Linguisten gerichtet (nicht an die Computer-Variante), und ist eine gute Möglichkeit, Wissenschaftler aus einer anderen, aber nah verwandten Disziplin zu erreichen.

Die Doktoranden Wei Zhao, Kevin Mathews and Haixia Chai werden ihre Arbeit über “Improving Coreference Resolution with Word Formation” vorstellen. Koreferenz ist ein wichtiges sprachliches Mittel zur Herstellung wohl-strukturierter Diskurse, und automatische Koreferenz-Resolution ist eines der am längsten bestehenden Themengebiete in der HITS NLP-Gruppe.

Mark-Christoph Müller wird sein “Proposal for Explicit Word Formation Annotation in Discourse Corpora” vorstellen. Linguistische Annotation ist ebenfalls schon seit langem ein zentrales Thema der Gruppe.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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