Ausgabe 2 | 2022

21.06.2022

Im Frühjahr formierte sich ein „magisches Dreieck“: „SIMPLAIX“, eine Kooperation zwischen dem HITS, der Universität Heidelberg und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. Die Initiative bündelt die Expertise der drei Partner in der Molekularforschung. Dabei verbinden sich Multiskalensimulation und maschinelles Lernen. Die Eröffnungsveranstaltung fand im April im Studio Villa Bosch statt.

Ob schnell oder langsam, träge oder agil –alle Zellen im Körper benötigen die richtige Balance zwischen Stabilität und Flexibilität. Dabei müssen sie auf eine Vielzahl biochemischer und mechanischer Signale reagieren. Forschende aus der „Molecular Biomechanics“ (MBM) Gruppe am HITS untersuchten mit Partnern aus Finnland die biochemischen und biomechanischen Prozesse bei der Zelllbewegung.

Vor drei Monaten begann der Überfall auf die Ukraine. Unter dem Titel „Beyond the limits“ haben wir die Aktivitäten zusammengestellt, mit denen wir am HITS versuchen, ukrainischen Forschenden zu helfen – von der Ausschreibung von Stellen bis hin zu Studienstipendien für ukrainische Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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