Frohe Festtage!

19.12.2022

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Und wie immer möchten wir dies zum Anlass nehmen, auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken.

Die Welt ist eine andere geworden in den letzten beiden Jahren. Wir haben gelernt, mit den Risiken einer weiterhin andauernden Pandemie zu leben, und am Institut ist nach vielen Monaten des Ausnahmezustands wieder so etwas wie Normalität eingetreten. Umso geschockter waren wir über die Nachricht von der russischen Invasion in der Ukraine Anfang des Jahres. Wir haben uns gefragt, was wir als Forschungsinstitut tun können, um unsere Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine zu unterstützen, und einige Gruppenleiter*innen haben sich spontan entschieden, geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, ihre Forschung am HITS fortzusetzen (https://www.h-its.org/2022/03/02/research-positions-at-hits-for-scientists-from-ukraine/).

Aber auch das Leben am Institut selbst verändert sich zunehmend schneller. Mit inzwischen 14 Forschungsgruppen und Mitarbeiter*innen aus mehr als 40 Ländern sind wir hervorragend aufgestellt. Die Forschungshighlights 2022 handeln unter anderem vom Suchen und Finden einer unsichtbaren Nadel in einem stellaren Heuhaufen (https://www.h-its.org/2022/07/19/set-black-hole/), der Frage, wie Zellen von A nach B kommen und dabei die nötige Balance zwischen struktureller Stabilität und Flexibilität behalten (https://www.h-its.org/2022/03/17/ilk-pnas/), und der finanziellen Ausstattung eines European Research Area (ERA) Chairs, um computergestützte Biodiversitätsforschung auf der griechischen Insel Kreta aufzubauen (https://www.h-its.org/2022/11/10/era-chair-stamatakis/).

Wir konnten im vergangenen Jahr aber nicht nur viele neue Kolleginnen und Kollegen und mit Jan Stühmer sogar einen neuen Juniorgruppenleiter für “Machine Learning and Artificial Intelligence” am HITS begrüßen (https://www.h-its.org/2022/09/28/mli-start/). Wir mussten auch schweren Herzens Abschied nehmen von Anna Wienhard, die nach sieben Jahren als Leiterin der “Groups and Geometry” Gruppe das Institut verlässt und als neue Direktorin des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften nach Leipzig geht. Wir gratulieren ihr ganz herzlich zu dieser neuen Position (https://www.h-its.org/2022/11/04/anna-wienhard-mpi/).

Eines ist allerdings auch in diesem Jahr gleich geblieben: Statt Geschenke an unsere Freunde und Partner zu verschicken, haben wir wieder für Menschen gespendet, denen es nicht so gut geht. In diesem Jahr ging die gesamte Summe, die uns die Klaus Tschira Stiftung wieder dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, an den „Kinderplanet“, der sich um die Betreuung der gesunden Geschwister krebskranker Kinder kümmert.

Im Namen aller HITSters wünschen wir Ihnen friedliche Feiertage und ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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