Wie Doppelsterne sich entwickeln

21.12.2022
Rajika Kuruwita (Foto: HITS)

Seit September 2022 ist die Astrophysikerin Rajika Kuruwita ist die erste Wissenschaftlerin im neu geschaffenen „HITS Independent Postdoc“ Programm. Es bietet jungen Wissenschaftler*innen die Chance, den Übergang von der Promotion zur Nachwuchsgruppenleitung selbstständig zu gestalten. Die nächste Ausschreibung findet 2023 statt.

Rajika Kuruwita, die in Sri Lanka geboren wurde, promovierte an der Australian National University. Sie befasste sich dort mit der Entstehung und Entwicklung von Scheiben in Doppelsternsystemen. Bevor sie ans HITS kam, war sie Fellow an der Universität Kopenhagen, Dänemark. Am HITS arbeitet sie eng mit der Stellar Evolution Theory Gruppe (SET) zusammen.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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