Mehr Journalismus im Wissenschafts-Journalismus

03.11.2014

Wissenschaftsjournalist Michele Catanzaro  (Barcelona) über Forschung in den Medien aus internationaler Sicht – öffentlicher HITS-Vortrag am Dienstag, 11. November 2014, 16.00 Uhr, im Studio Villa Bosch in Heidelberg.

Wissenschaftsjournalisten werden oft als unvoreingenommene, unparteiische Vermittler zwischen Forschung und Öffentlichkeit wahrgenommen. Dass guter Wissenschaftsjournalismus Leben retten, während schlechte journalistische Arbeit sogar den Tod bringen kann, zeigt der freie Wissenschaftsjournalist Michele  Catanzaro (Barcelona, Foto: HITS) an Beispielen aus der internationalen Presse. In einem öffentlichen Vortrag des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) erläutert  Catanzaro, warum Wissenschaftskommunikation nicht als geradliniger Prozess, sondern als ständiger Austausch der Akteure Forscher, Journalisten und Öffentlichkeit begriffen werden muss.  Seine These „Put more Journalism into Science Journalism“ fordert die Wissenschaftsjournalisten dazu auf,  mehr als ein Rädchen im „Agenda-Setting“ zu sein.  Er ist davon überzeugt, dass der Wissenschaftsjournalismus so zu einem wirksamen Mittel der demokratischen Mitwirkung werden kann.

Michele Catanzaro studierte Physik in Rom und promovierte anschließend an der Technischen Universität in Barcelona. Seit 2000 arbeitet er als freier Wissenschaftsjournalist für Medien in Italien, Spanien, Mexiko und Großbritannien, unter anderem für „Nature“, „The Guardian“ und „El Periodico“. Seine Themenschwerpunkte liegen dabei im Bereich Wissenschaft, Medizin und Technik. Er verfasst darüber nicht nur Artikel in vier Sprachen, sondern produziert auch kurze Dokumentationen oder schreibt Drehbücher fürs Fernsehen. Außerdem ist er Ko-Autor des Buches „Networks: A very short Introduction“, das auf Englisch und Spanisch erschienen ist. Für seine Arbeit erhielt er 2013 den „King of Spain International Journalism Prize“ sowie den „BBVA InnovaData“ Award für ein Projekt im Bereich Datenjournalismus. Seit August 2014 ist Catanzaro „Journalist in Residence“ am HITS.Zum Vortrag in englischer Sprache sind Sie herzlich eingeladen. Der Vortrag  findet im Tagungszentrum Studio Villa Bosch, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, statt.

Aus Kapazitätsgründen ist eine Anmeldung erwünscht unter peter.saueressig@h-its.org .

Kostenfreie Parkplätze gibt es in der Garage „Unter der Boschwiese“.

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dr. Peter Saueressig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
HITS Heidelberger Institut für Theoretische Studien
Tel: +49-6221-533-245
peter.saueressig@h-its.org
https://www.h-its.org
Twitter: @HITStudies

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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