HITS-Forscherin ist Schiemann-Kollegiatin der MPG

2.07.2021

Ganna (Anya) Gryn’ova, Leiterin der Gruppe Computational Carbon Chemistry (CCC) am HITS, wurde von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) als Kollegiatin des Elisabeth- Schiemann-Kolleg ausgewählt. Das Programm fördert die Karriere hervorragender junger Wissenschaftlerinnen. Es umfasst Mentoring, Netzwerkbildung und regelmäßige Plenartreffen. Ganna Gryn’ova ist eine der fünf Kollegiatinnen in diesem Jahr.

Ganna (Anya) Gryn’ova (Foto: HITS / Mück)

Im Elisabeth-Schiemann-Kolleg unterstützen Wissenschaftliche Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft hervorragende junge Wissenschaftlerinnen nach der Postdoc-Phase auf ihrem Weg zu einer Lebenszeitprofessur oder Direktorinnenstelle an Forschungseinrichtungen. Die Unterstützung ist ideeller Natur und beinhaltet keine finanzielle Förderung.

Ganna Gryn‘ova leitet die Juniorgruppe Computational Carbon Chemistry (CCC) am HITS. Sie studierte Chemie an der Oles Honchar National University Dnipro, Ukraine und promovierte in theoretischer Chemie an der Australian National University, Canberra. Danach arbeitete sie als Postdoc an der École polytechnique fédérale de Lausanne, Schweiz, bevor sie im April 2019 ans HITS kam. Seit 2020 ist Ganna Gryn‘ova auch Mitglied des Internationalen Zentrums für Wissenschaftliches Rechnern (IWR) der Universität Heidelberg. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter das “Marie Skłodowska-Curie Actions Individual Fellowship” der Europäischen Kommission.

Die Auswahl der Schiemann-Kollegiatinnen erfolgt durch die Mitglieder des Schiemann-Kollegs; in der Regel werden jedes Jahr fünf Wissenschaftlerinnen neu in das Kolleg aufgenommen. Die Mitgliedschaft der Kollegiatinnen endet grundsätzlich nach fünf Jahren. Eine unbefristete Beschäftigung führt automatisch zum Ausscheiden.

Mehr über das Elisabeth-Schiemann-Kolleg hier: https://www.mpg.de/elisabeth-schiemann-kolleg

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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