Neue Fakultät an der Universität Heidelberg: HITS-Forschende „an Bord“

22.09.2021

Die Universität Heidelberg gründet Fakultät für Ingenieurwissenschaften und will damit Kompetenzen für innovative Engineering-Ansätze mit internationaler Sichtbarkeit bündeln. Mit dabei sind auch die HITS-Forschenden Rebecca Wade, Frauke Gräter und Vincent Heuveline.

Mit dem Ziel, ihre technisch-ingenieurwissenschaftliche Expertise zu bündeln und ihr Forschungs- und Fächerspektrum in einem sich dynamisch entwickelnden Kompetenzfeld auszubauen, hat die Universität Heidelberg eine neue Fakultät gegründet – die Fakultät für Ingenieurwissenschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die traditionellen Technikwissenschaften, sondern innovative Engineering-Ansätze. Die Fakultät wird zum 1. Oktober 2021 ihre Arbeit aufnehmen. Gründungsdekan ist Prof. Dr. Guido Kanschat, der dem Direktorium des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) angehört.

Teil der neuen Fakultät werden auch die HITS-Gruppenleiter/-innen Rebecca Wade (Molecular and Cellular Modeling), Frauke Gräter (Molecular Biomechanics) und Vincent Heuveline (Data Mining and Uncertainty Quantification) sein. Sie bringen ihre langjährige Expertise in der Erforschung biomolekularer Systeme mittels Computer und in der Materialforschung sowie auf den Gebieten „engineering mathematics“, „uncertainty quantification“ und Hochleistungsrechnen ein. Alle drei gehören ebenfalls dem IWR an, Rebecca Wade ist außerdem Mitglied des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) und im Direktorium des IWR.

Die Fakultät für Ingenieurswissenschaften führt Technische Informatik, Engineering Molecular Systems und kohlenstoffbasierte Materialwissenschaften sowie Molekulare Biotechnologie zusammen. Diese profilgebenden Bereiche werden durch weitere Wissenschaftler aus fächerübergreifenden Forschungszentren der Universität – dem IWR, dem Zentrum für Molekulare Biologie, dem Biochemie-Zentrum und dem BioQuant-Zentrum – verstärkt.

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Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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