Das Zusammenspiel von Medikament und Molekül

10.12.2012

HITS-Wissenschaftler arbeiten an neuem europäischen Forschungsprojekt mit

In der Medikamentenforschung ist es oft schwer vorherzusagen, ob ein potenzielles Arzneimittel im menschlichen Körper wirksam eingesetzt werden kann. Aktuelle Studien zeigen, dass die Kinetik, also die Wechselwirkung zwischen Arznei und Zielmolekül (Target), den erfolgreichen Verlauf einer klinisch Prüfung stark beeinflusst. Das neue Forschungsprojekt „Kinetics for Drug Discovery“ (K4DD) bringt Wissenschaftler aus sieben europäischen Ländern zusammen. Sie wollen die Bindungseigenschaften neuer Wirkstoffkandidaten optimieren, mit dem Ziel, die Arzneimittelforschung zu verbessern. Das Projekt ins Leben rief die Innovative Medicines Initiative (IMI), die größte öffentlich-private Partnerschaft (PPP) im Gesundheitswesen. Koordinatoren sind Bayer HealthCare und die Universität Leiden. Unter den 20 Partnern des Projekts ist  auch die MCM-Gruppe des HITS (Leitung: Rebecca Wade).

Mehr Infos zu dem Projekt hier.

Über die Innovative Medicines Initiative (IMI)

IMI ist die weltweit größte öffentlich-private Partnerschaft im Gesundheitswesen. IMI verbessert das Umfeld für pharmazeutische Innovationen in Europa durch die Beteiligung an und die Unterstützung von Experten-Netzwerken aus Industrie und Wissenschaft in gemeinsamen Forschungsprojekten. Die Forschung, durch die diese Erfolge zustande kamen, wurde von der gemeinsamen Unternehmung der Innovative Medicines Initiative unter der Förderungsvereinbarung Nr. 115366 unterstützt, deren Ressourcen aus dem 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union (FP7/2007-2013) sowie den Beiträgen der EFPIA-Unternehmen bestehen. Zur Homepage von IMI.

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Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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