Virgo Consortium

14.12.2014

Das Virgo Consortium für kosmologische Supercomputer-Simulationen wurde 1994 gegründet und hat sich seitdem rasch in eine bekannte internationale Forschergruppe entwickelt. Den Kern der Mitglieder des Virgo Consortiums bilden etwa ein Dutzend Wissenschaftler aus England, Deutschland, den Niederlanden und Kanada. Die größten beteiligten Zentren sind das Institute for Computational Cosmology in Durham, England, und das Max Planck Institut für Astrophysik in Garching, Deutschland. The TAP Gruppe am HITS ist ebenfalls einer der Knoten des Netzwerks. Andere Knoten existieren in Cambridge, Edinburgh, Nottingham und Sussex in England, sowie in Leiden in den Niederlanden. Die wissenschaftlichen Ziele von Virgo liegen vor allem darin, hochentwickelte kosmologische Simulationen auszuführen. Die dabei bearbeiteten Forschungsgebiete umfassen die großräumige Verteilung der dunklen Materie, die Entstehung von Halos aus dunkler Materie, die Entstehung und Entwicklung von Galaxien und Galaxienhaufen, die Physik des intergalaktischen Mediums und die Eigenschaften des Gases in Galaxienhaufen.

Unter den bekanntesten Projekten des Virgo Consortium sind unter anderem die Hubble Volume Simulation, die Millennium Simulation, die Millennium-II und die Millennium-XXL Simulationen, das Aquarius Projekt und das Aquila Code Vergleichs Projekt, sowie die Eagle Simulation zu nennen.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

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