Workshop on Advances in Economic Forecasting (Photo: HITS)

Nicht nur für Wetterfeen: Workshop über Wirtschaftsprognosen

09.06.2016

Wenn es um Vorhersagen geht, denken die meisten von uns an Sonnenschein und Donnerwetter. Doch auch im Wirtschaftssektor, wo sie das Verhalten von Politikern, Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen beeinflussen, sind Prognosen ein wichtiger Aspekt. Am 6. Juni 2016 veranstaltete die Computational Statistics (CST) Gruppe (Gruppenleiter: Prof. Tilmann Gneiting) am HITS einen Workshop über „Advances in Economic Forecasting“.

Nach der Begrüßung durch Dr. Fabian Krüger (Mitglied der CST Gruppe) im Studio Villa Bosch diskutierten 17 Experten über die unterschiedlichen Aspekte von Prognosen, vor allem in Bezug auf neueste Methoden, mit denen sich Vorhersagen kombinieren und auswerten lassen. Im Fokus stand unter anderem, wie probabilistische Vorhersagen dabei helfen können, makroökonomische Entwicklungen vorherzusagen und  die zugrundeliegende Prognoseunsicherheit zu quantifizieren.

Über das HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große, komplexe Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert und computergestützte Methoden und Software entwickelt. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Die HITS Stiftung, eine Tochter der Klaus Tschira Stiftung, stellt die Grundfinanzierung der HITS gGmbH auf Dauer sicher. Die Mittel dafür erhält sie von der Klaus Tschira Stiftung. Gesellschafter des HITS sind neben der HITS Stiftung die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das HITS arbeitet außerdem mit weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten externen Mittelgeber sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union.

Klicken Sie hier um zur $s Seite zu gelangen.